Fernunterricht im heißen Sand von Nordafrika

Deutsche Fernschule Erfahrungsberichte

Familie Wilson hat mehrere Jahre Fernunterricht gemacht. In einem Interview erzählt uns die Mutter von einigen Erinnerungen aus der Zeit, in der sie ihre zwei Kinder mit unserem Material unterrichtet hat.

Was waren für Sie die ausschlaggebenden Argumente für den Fernunterricht?

“Mein Mann und ich sind beruflich im Ausland unterwegs gewesen und wir haben zwei verschiedene Wohnorte gehabt. Wir mussten also immer pendeln im Ausland. Und es gab die Frage: Wollen wir einen der Elternteile immer in der einen Stadt lassen? Das war für uns keine Alternative. Wir wollten als Familie zusammenbleiben. Und so haben wir uns entschlossen, das Programm der Deutschen Fernschule zu nutzen und die Schule eben immer mitzunehmen.
Ein zweiter Grund war: Wir hatten vor Ort, speziell im Dorf, keine gute Schule. Und so haben wir gesagt, bevor wir den Kindern eine schlechte Schulausbildung geben, wollen wir lieber eine gute Schule haben. Das war mit der Deutschen Fernschule der Fall.
Ein weiterer Punkt ist: Ich bin Deutsche und mein Mann ist kein Deutscher. Mir ist es sehr wichtig, dass meine Kinder neben der Deutsch sprechenden Mutter im Haushalt auch noch etwas von der deutschen Kultur mitbekommen. Das war uns wichtig. Die Deutsche Fernschule hat ein ganz tolles Programm, wenn es z. B. um Lieder oder die jahreszeitlichen Unterrichtseinheiten geht. Die entsprechenden Lektionen sind sehr ‚deutsch‘. Das war mir wichtig und durch die Deutsche Fernschule auch gewährleistet.”

Manche Mütter und Väter trauen sich nicht zu, ihre Kinder ohne fachliche Ausbildung zu unterrichten. Welche Erfahrung haben Sie hier gemacht?

“Was die Qualifikation angeht, möchte ich jedem sagen: Man kann das schaffen. Das ist auf jeden Fall machbar! Man braucht keine akademische Ausbildung, um die Kinder in diesem Fernunterrichtsmaterial anzuleiten. Das ist alles sehr schön, sehr einfach, liebevoll und Schritt für Schritt vorbereitet, sodass man es ohne sehr große Vorbereitungen sehr leicht dem Kind übermitteln kann.”

Andere Eltern fragen sich, wie zeitaufwendig Fernunterricht für sie ist. Was antworten Sie darauf?

“Wenn ich Fernunterricht mache, dann muss ich mich dafür entscheiden. Das ist wichtig, es braucht einen gewissen Teil meiner Zeit. Wir haben mit beiden Kindern zwischen drei und vier Stunden in der Grundschulzeit gebraucht. Man muss eben sagen: Das ist mir wichtig und die Ausbildung meines Kindes stelle ich an erste Stelle. Da muss dann auch der ganze Tagesablauf innerhalb der Familie so gestaltet werden, dass das Kind den Rahmen hat, dass es gut stattfinden kann.”

Was raten Sie Eltern, die sich darüber Gedanken machen, ob sie es mit dem Fernunterricht wagen sollen?

“Meine persönliche Meinung ist, dass der Fernunterricht wirklich sehr, sehr schön ist, sehr gut ist und dem Kind sehr guttut. Man muss natürlich immer die persönlichen Gegebenheiten anschauen und sehen: ‚Ist das für uns eine Möglichkeit? Lohnt es sich? Ist das machbar?‘
Uns persönlich hat der Fernunterricht mit den Kindern sehr viel Spaß gemacht. Man war immer ganz intensiv mit dem Kind zusammen. Man hat das Kind erleben können, man hat Schritt für Schritt dem Kind beim Lernen zuschauen können. Das war sehr interessant. Das Material, der Unterricht ist sehr liebevoll und schön aufgebaut, einfach und ‚user-friendly‘. Wir fanden es sehr schön, es hat Spaß gemacht.
Und unsere Kinder haben uns jetzt im Nachhinein, nachdem sie in der deutschen Schule eingeschult wurden, das Feedback gegeben, indem sie sagen: ‚Mama, Fernunterricht war gar nicht schlecht. Wir kommen gut im Unterricht mit. Wir haben nicht das Gefühl, dass wir nichts gelernt hätten – im Gegenteil. Wir sind gut in die Klassengemeinschaft mit hineingekommen.‘ Und sie haben gemeint, dass es etwas ist, dass sie auch empfehlen können.”