Deutschunterricht in Aserbaidschan

Deutsche Fernschule Erfahrungsberichte


Wir – Mama Lydia, Papa Gunnar, unsere Söhne Carl-Leo und Jan-Eric sowie unsere Tochter Laura-Sofie – leben in der knapp 3.500 km entfernten Stadt Baku in Aserbaidschan. Alle drei unserer Kinder besuchen eine internationale Schule, ihr Schultag geht täglich von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr.

So fördern wir die Muttersprache

Wir Eltern wünschen uns, dass unsere Kinder bei einer späteren Rückkehr ins deutsche Schulsystem keine Schwierigkeiten bekommen. Um altersgemäß Deutsch zu sprechen, zu lesen und zu schreiben, bearbeiten unsere Kinder daher die Deutsch-Basiskurse der Deutschen Fernschule. Zudem sprechen wir als Familie nur deutsch miteinander. Am Wochenende spielen unsere Kinder mit anderen deutschsprachigen Kindern und skypen mit den Großeltern, Tanten und Onkel in Deutschland. Auch regelmäßige Familienbesuche in Deutschland sind in unseren Alltag integriert, z. B. an Weihnachten.

Unser Fernunterricht

Der Fernunterricht wird überwiegend von mir, Mama Lydia, begleitet. Die Rolle als Mama auf der einen Seite und als Lernbegleiterin auf der anderen Seite ist nicht immer einfach. Natürlich muss ich meine Kinder auch manchmal ermahnen und schauen, dass sie Zeiten konsequent einhalten. Meine Kinder haben nach ihrem langen Schultag nicht immer Lust, am Abend noch den Deutschunterricht zu machen – das ist ja verständlich. Generell bin ich aber sehr zufrieden, dass die Fernschule so „ausgereift“ ist, und lerne sehr gerne mit meinen Kindern. Dabei bringe ich auch öfter mal mein eigenes Wissen ein und gebe es meinen Kindern weiter. Manchmal erzähle ich zum Beispiel von meinen eigenen Schulerlebnissen.

Unser ältester Sohn, Carl-Leo, bearbeitet zurzeit den Deutsch-Onlinekurs der 6. Klasse. Jan-Eric, der Mittlere, bearbeitet den Deutsch-Onlinekurs der 4. Klasse. Die beiden finden die Onlinekurse super, da sie bereits vorher mit Online-Lernplattformen gearbeitet haben. Das Lernportal der Deutschen Fernschule ist wirklich sehr kindgerecht gestaltet und meine Jungs können gut damit arbeiten.

Da in den Onlinekursen nicht so viel mit der Hand geschrieben wird, lasse ich meine Söhne zusätzliche Aufsätze schreiben, z. B. über ihre Wochenenderlebnisse.

Laura-Sofie, die Jüngste der drei, bearbeitet zurzeit den Deutsch-Basiskurs der 1. Klasse. Ihr macht der Deutschunterricht unglaublich viel Spaß. Besonders den Schreibschriftkurs bearbeitet sie mit Freude. Auch die Fibel „Ich bin Susi“ findet meine Tochter super, denn auch Susi hat zwei ältere Brüder. Laura-Sofie kann sich gut mit Susi identifizieren.

Gut vorbereitet!

Ich schätze die Flexibilität des Fernunterrichtes sehr, da die Fernkurse überall und zu jeder Zeit bearbeitet werden können. Durch die Bearbeitung der Basis-/Onlinekurse haben meine Kinder keine Verluste und wir sind super zufrieden damit. Unsere Kinder werden neben dem langen Schultag auf der internationalen Schule auf das deutsche Schulsystem vorbereitet und trotzdem bleibt ihnen genug Zeit für Hobbys, Ausflüge, Urlaube, Spielzeiten und Vieles mehr.